J-70 Training Reschensee und Bericht J/70 Youth Cup 2019 Steckborn, Bodensee

Die Trainingswoche

Es war Ende Juni, gut einen Monat vor dem J/70 Youth Cup, als wir das phänomenale Angebot erhielten, an einem Training mit Roman Koch teilzunehmen. Da Paula und ich im Frühjahr 420er Regatten gesegelt sind, gab es bis dahin nur wenige Gelegenheiten für J70 Trainings, und wir packten die Gelegenheit beim Schopf.

Eine Woche vor der Regatta in Steckborn fuhren Ina Peikert, Paula Wollkopf und ich mit der Joy nach Südtirol. Nach der, mit dem Anhänger, recht abenteuerlichen Überquerung einiger Pässe erreichten wir den Reschensee.
Die Begrüssung im Segelverein war sehr herzlich. Der Mast war kaum gestellt, als wir schon zu einem Glas Begrüssungssekt eingeladen wurden. 
Dabei machten wir uns mit unseren Trainingspartner, einem österreichischen Team bekannt. Alle verstanden sich auf Anhieb was uns eine großartige Trainingswoche prophezeite.
Mit dieser Einschätzung lagen wir goldrichtig, denn beide Teams lagen sowohl menschlich als auch seglerisch auf gleicher Ebene und wir konnten uns einiges von einander abschauen.
Da Paula, Ina und ich zu dritt ein eher bescheidenes Gewicht auf die Kante bringen, war es unser Glück, dass wir Gianpietro Cerletti dafür gewinnen konnten, einige Tage mit uns zu segeln. Einen erfahrenen J/70 Segler an Bord zu haben, war für uns ideal. 
Nach einer kurzen Findungsphase hat dies erstaunlich gut funktioniert und wir hatten in manövertechnischen und taktischen Fragen keine Einbussen zu verzeichnen. Nur an der Kreuz konnten wir bei mehr Wind nicht mithalten. 

Dadurch, dass wir nur zwei Teams waren konnten wir zum ersten Mal «Matchrace-Luft» schnuppern. Eifrig versuchten wir Romans Kritik und Hinweise umzusetzen. Wir machten unzählige (und manchmal wirklich lange) Wendeduelle, probierten den anderen am Starten zu hindern und zu kontrollieren. Hatte man sich gerade einen anständigen Vorsprung erarbeitet und dachte daran sich für einen Moment entspannt zurückzulehnen, hörte man auch schon die Trillerpfeife, was so viel bedeutet wie: «Kringeln und hinten anstellen, bitte».

    

Die Regatta

Am Freitag dem 2. August standen Registration und Practice auf dem Plan. So reisten Léo Thommen, Simone Grätzer, Paula und ich nach Steckborn. Kurzfristig viel ein Crewmitglied aus und es war gar nicht so einfach in den Sommerferien eine geeignete Person unter 21 Jahren zu finden. Spontan sprang Simone Grätzer ein. 
Während unserer Practice-Session im freien Training am Freitag wehte ein teils kräftiger Westwind und wir konnten unsere neue Crew-Zusammenstellung probieren. Da Simone auch einige J/70-Erfahrung mitbrachte klappte alles praktisch auf Anhieb und wir kehrten nach einigen Manövern, Kreuz- und Vorwindkursen, zuversichtlich an Land zurück. 

Am Samstag, dem ersten Regattatag, verkündete die Regattaleitung, dass bis um 20:00 Uhr gesegelt werden könne, da die Windprognose für den Sonntag sehr trostlost aussah. Anfangs wehte wieder ein schöner Westwind. Im Tagesverlauf drehte der Wind immer mehr und wurde böiger, was den Schwierigkeitsgrad erhöhte. Unter diesen Bedingungen konnten wir am Samstag vier Läufe segeln und waren schon etwas früher fertig als prophezeit. Beim Start fanden wir immer die gewünschte Position, sind die Sache aber tendenziell etwas zu defensiv angegangen. In den Zweikämpfen konnten wir von den am Reschensee erlernten taktischen Kniffen profitieren und manches Duell für uns entscheiden.
Unsere Platzierungen waren eher mittelmässig, möglicherweise haben wir uns etwas zu stark auf einzelne Gegner fokussiert. 

Am Sonntag musste erst auf Wind gewartet werden. Am späten Vormittag baute sich dann doch entgegen der Prognose eine Sommerthermik von 1-2 Windstärken aus Nordost auf und wir konnten drei weitere Läufe segeln. 
Insgesamt waren wir am zweiten Tag etwas erfolgreicher und konnten uns in der Rangliste noch um mehrere Plätze verbessern. Der Laufsieg war natürlich das Highlight, daran war im letzten Jahr noch nicht zu denken.
Der Youth Cup geht 2019 an der Zürcher Yacht Club. Das ZYC Youth Sailing Team siegte mit 6 Laufsiegen und einem zweiten Platz souverän. Auf Platz zwei folgt der Nachwuchs des Regattaclub Oberhofen vor dem YC Bielersee Youth Team.
Wir beendeten die Regatta mit dem 7. Platz. Insgesamt sind wir mit dieser Platzierung zufrieden, insbesondere, da wir in dieser Crew-Konstellation zuvor erst eine gute Stunde gesegelt sind. 

Der Gastgeber «Jugendsegeln Steckborn» hat für diesen hochkarätigen Anlass eine perfekte Organisation auf die Beine gestellt. Unter dem Motto «von Jungen für Junge» waren über 40 Helfer, Optisegler, Lehrlinge und Studenten im Einsatz und wurden wie die teilnehmenden 15 Jugendteams der stärksten Schweizer Segelclubs mit herrlichem Segelwetter, Wind und Sonnenschein belohnt. Herzlichen Dank dafür.

Bericht von Anna Wollkopf

 

  

J/70 Start-Up-Training Mai 2019

Wie schnell doch so ein Jahr vergeht. Roman Koch coachte schon in der vorherigen Saison das J/70 Kickoff Training am Attersee – wie wir meinen – erfolgreich! Er legte großen Wert auf Bootshandling, schärfte den Blick für den Trimm und führte uns Amateursegler in die Kunst der Taktik ein. Viel zu schnell vergingen damals die drei Tage im SCK-Trainingslager. Die Fortschritte sprachen für sich – Begeisterung bei den Teams.

Nach mehreren Anfragen interessierter Segler entschieden wir uns bereits im letzten Herbst für das Frühjahr 2019 wiederum ein J/70 Training im Segelclub Kammersee zu organisieren.

 

Neues Traininslevel: dieses Mal konnte (zusätzlich zu Coach Roman Koch) noch Co-Trainer Felix Kling für drei Tage „Onboard Coaching“ gewonnen werden. Felix – Betreuer des Lindauer Bundesligateams – stellte an Bord der verschiedenen Trainingsteilnehmer sein Know-How zur Verfügung, sodass kleine manches Mal auch große Optimierungen unter seiner Regie umgesetzt werden konnten.

 

 

Zum Training:

 

Der Coach zeigte in der wettertechnisch noch recht frischen Maiwoche kein Erbarmen mit sich selbst. Er schickte uns täglich aufs Wasser, was mit entsprechender Bekleidung letztendlich auch keinerlei Problem darstellte. Im Gegenteil... solange die Bewegungsabläufe an den Tonnen bzw. während der Manöver trainiert wurden, waren die Crews recht gut temperiert.
Gestartet wurde bei jedem Wetter, wobei man auf dem Coachboot bei Temperaturen unter 10 C° und Regen wohl am meisten zu frieren hatte. Keine J/70 blieb wetterbedingt in den Boxen, kein Team wollte auch nur eine der wertvollen Informationen verpassen.

 

Wie auch im letzten Jahr bewies der Coach Klasse. Er schaffte es allen Teilnehmern – egal auf welchem Level – den nötigen Input zu geben, sodass jeder profitieren konnte.

Er betreute uns mit seiner berühmten Hartnäckigkeit – gepaart mit Humor und Einfühlungsvermögen. Keiner wurde bevorzugt, alle erhielten punktgenau die Informationen, die das jeweilige Team gerade am meisten nach vorne bringt.

 

Trainieren in der Gruppe unterliegt naturgemäß auch eine eigenen Dynamik. So konnten sich jene Teams, die noch nicht so versiert waren, an die etwas erfahreneren Teams anlehnen.

 

Am Abend gab es nach einer kulinarischen Stärkung ausgiebige Analysen. Präsentiert und moderiert von Roman, welcher das Geschehen am Tag filmisch dokumentierte... um die verschiedenen Situationen mit uns gemeinsam nach dem Essen besprechen zu können.

Funktioniert sehr gut: die Perspektive außerhalb der eigenen Boote gibt Aufschluss über die Fehler, die es auszubessern gilt. Man lernt von den eigenen und auch den Fehlern der Anderen.

 

Wie schon erwähnt: zur optimalen Betreuung begleitete uns heuer Sub-Coach Felix. Dieser wechselte von Boot zu Boot, wo er sein Wissen und seine Erfahrung direkt an die einzelnen Crew-Positionen adressierte. Jeder Handgriff wurde analysiert und gegebenenfalls korrigiert.

 

Dies brachte unglaubliche Sicherheit im Handling der J/70 bzw. schärfte die Sinne für ein schnell laufendes Sportgerät.

 

Aber natürlich, kein Meister fällt vom Himmel! Es benötigt zusätzlich eine Ladung Motivation, immer wieder aufzustehen und weiter zu machen. In der Gruppe fällt das glücklicherweise viel leichter – man motiviert sich gegenseitig.

 

Dies ist einer jener Aspekte, welcher mir dieses Jahr wirklich positiv ins Auge gestochen ist. Am Wasser bekämpfen wir uns per Anwendung des Erlernten – an Land tauschten wir Tipps und Anregungen aus, wie dies beim nächsten Mal noch besser gelingen könnte.

 

Es machte allen großen Spaß und die Angst vor misslungen Manövern wandelt sich in Ehrgeiz und Adrenalinschübe.

 

Das Training zehrte natürlich auch an den Kräften der Teilnehmer. Die raschen Abfolgen der Manöver und die dauerhafte Konzentration benötigt Energie.

 

Gutes Essen gehört zu einem ausgewogenen Training dazu, welches unser Koch Carlo jeden Tag auf den Tisch zauberte. An den zufriedenen Gesichtern konnte man ablesen, dass es den Teilnehmern der Trainings-Woche geschmeckt hatte.

 

Auch die Rückmeldungen der Segler bestätigte deren Wohlbefinden. Unsere „Unsink-BAR“ bot einen Rundum-Service, an dem es an nichts fehlte. Damit konnten wir auch am nächsten Tag wieder fit an den Start zu gehen.

 

Zum Abschluss der Trainingsveranstaltung hatten wir Gelegenheit das Erlernte im Zug einer zwei tägigen SP-Regatta auf den Prüfstand zu stellen.

 

Zu unserer Freude durften wir diesbezüglich Klaus Diem mit seinem Team „ROUND2“ und das Team „Beerli“ vom Bodensee zu den Wettfahrten begrüßen. Lokalmatador Bernhard Klinger (UYCAS) stellte sich ebenfalls in den Ring. So traten acht Teams an um sich im gemeinsamen Ringen am Wasser zu messen.

 

Wenn auch die routinierteren unter den Startern mit Sicherheit die beiden Bregenzer Teams von Frederik Petersen und Bernhard Klinger waren, zeigte sich, dass die restlichen Boote ihnen das Leben nicht leicht machen wollten.

Diese Sicherheit zu bekommen liegt an der Übung. Gelernt haben alle. Denn eines ist fix: man lernt (Gott sei Dank) NIE aus - das gilt auch speziell für jene Boote in den vorderen Rängen.

Das Potential ein guter Segler zu werden, liegt in jedem von uns. Um einem rohen Diamanten zu schleifen, braucht es ein Auge, das die Fähigkeiten jedes einzelnen erkennt um das Beste heraus zu holen.... Roman, einen herzlichen Dank Dir und Felix hierfür. Sowohl für das KickOFF als auch für das TAKTIK Training 2019.

 

Immer wieder – gerne wieder.

 

Christian Kimmeswenger
AUT1313 – „ILTSCHI“

 

 

  

Lacustre-Training Anfang Mai 2019

6 Eigner trainieren mit 4 Schiffen

 

Bei kühlen Temperaturen, etwas Regen und wenig Wind fand am Wochenende das Lacustre-Training in Lindau statt. „Wir konnten zwar nur vier Stunden auf dem Wasser Starts üben,“ sagt Bodenseepräsident Ernst Zollinger. „Aber die hatten es in sich. Vor allem, wenn man anschließend seine Fehler im Video auf dem großen Bildschirm sieht. Und die restliche Zeit haben wir Taktik und Regeln geübt. Auch das war extrem intensiv.“

 

Vier Schiffe nahmen in Lindau am Regatta-Training mit Roman Koch teil, zwei weitere Eigner fuhren als Mannschaft mit. „Ich war angenehm überrascht,“ meinte Trainer Roman Koch. „Ein, zwei Boote haben sich in dieser kurzen Zeit wesentlich verbessert. An den Starts kann man wie immer üben, aber die Abstände zur Linie war schon akzeptabel. Und auch das Bootshandling wurde besser.“

 

In der Zeit auf dem Wasser wurden Starts in Dreierserien trainiert. Die vier Stunden reichten für rund 15 Starts. Die Uhr wird dabei auf neun Minuten gestellt, nach dem ersten Start läuft die Uhr weiter, der zweite ist drei Minuten später, der dritte noch mal drei Minuten später. Dieser letzte Start wird als ’scharfer Start‘ gefahren, rund 200 Meter in Luv liegt eine Tonne, die wird gerundet und anschließend mit Spi zurück ins Ziel gefahren. Darauf folgt die nächste Dreierserie.

 

Den Teilnehmern hat das Training sehr viel gebracht,“ so Ernst Zollinger. „Deshalb wollen wir im nächsten Jahr erneut ein Treffen organisieren. Falls möglich im Raum Konstanz/Kreuzlingen, möglichst kurz vor der Bodenseewoche und wieder mit Roman Koch.“

 

von Stephan Frank

 

 

Soling- und H-Boot-Training Edersee, 05. - 07.04.2019

Regattatraining mit Roman Koch

Am ersten Aprilwochenende (05.-07.April) haben sich einige motivierte H-Boot- und Solingsegler den kritischen Augen von dem mehrfachen Welt- und Europameister Roman Koch gestellt und aus den beiden Trainingstagen viele erkenntnisreiche Schlüsse ziehen können.

Freitagabend trafen wir uns beim Italiener in Waldeck, um das Wochenende gemütlich beginnen zu lassen. So ergab sich die Möglichkeit Roman schon einmal kennen zu lernen und einen netten Abend mit allen Seglern zu verbringen und die Saison somit richtig einzuläuten.

Samstagmorgen fanden wir uns dann bereits um neun Uhr im Schulungsraum der Segelschule Rehbach wieder. Dort machten wir zuerst eine kurze theoretische Trainingssession und besprachen unter anderem einige typische Regattasituationen, die häufig am Start, auf der Kreuz oder bei den Tonnenrundungen vorkommen. Gestärkt durch das theoretische Neuwissen oder Auffrischen des Altwissens ging es dann bei schönstem Segelwetter, 18 bis 20 Grad, zwei bis drei Beaufort auf das Wasser. Und Roman, dein Video mit der Aussage, der Edersee sei der Gardasee Deutschlands bleibt uns für lange Zeit im Gedächtnis! Wir werden es weitertragen…

Auf dem Wasser starteten wir, fünf Solings und vier H-Boote, immer dreimal hintereinander und segelten dann jeweils eine Runde auf dem ausgelegten Kurs bei Kap Hoorn. Bei dem gleichmäßigen Ostwind machte das erste Segeln in der neuen Saison richtig Lust auf die kommenden Regatten. Während und zwischen den Übungen gab Roman immer wieder Tipps, die wir sogleich versuchten umzusetzen. Nach mehreren dieser Kurse gab es abends eine Videoanalyse, in der wir die spannenden Situationen Revue passieren ließen und Handlungsmöglichkeiten durchspielten. Ganz besonders aus diesen Videoanalysen konnten wir sehr viel mitnehmen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle kurz bei Ingrid Rasche und Carmen Clausen, die uns mit einem Einlaufbier erwarteten und uns so nach den anstrengenden Stunden auf dem Wasser verwöhnt haben.

Am Abend trafen wir uns dann in den Ederauen zum gemütlichen Abendessen nach dem anstrengenden Tag. Allzu lang wurde dieser Abend nicht, alle waren ziemlich müde und wollten auch für den Sonntag wieder fit sein.

Sonntag früh wurden dann die letzten Videos ausgewertet. Gegen Mittag setzte dann erneut ein wunderbar gleichmäßiger Ostwind mit leichter Nordtendenz ein und wir konnten wieder unsere Übungen durchführen. Da der Wind etwas stärker wehte als am Vortag, segelten wir dieses Mal immer zwei Runden. Dadurch entstanden am Leefass neue Situationen, die in der Analyse am Nachmittag besprochen werden konnten. Erschöpft, aber voller neuen Wissens machten wir uns dann auf den mehr oder weniger langen Heimweg.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Dir, lieber Roman. Deine natürliche, humorvolle und direkte Art hat das Training zu etwas ganz Besonderem gemacht und dafür gesorgt, dass es uns über die gesamte Saison verfolgen wird. Komplizierte Situationen hast Du einfach erklärt, die wichtigsten besonders betont und besonders beeindruckend: für jede Frage jedes Seglers hattest Du stets einen wertvollen Tipp parat! Wir hoffen, wir können Dich bald wieder einmal an den Gardasee Deutschlands locken!

Wir freuen uns außerdem, dass das Experiment eines gemeinsamen Trainings der Solinge und der H-Boote so gut funktioniert hat. Diese Erfahrungen schweißen die Flotten zusammen, wodurch beide Klassen am Edersee nur profitieren können.

 

In den nächsten Wochen stehen dann die Westdeutschen Meisterschaften beider Bootsklassen an, die beide am Edersee stattfinden werden.

Kommendes Wochenende, vom 12. bis 14. April wird die Soling-Klasse mit der ersten Ranglistenregatta starten. Bereits elf Meldungen sind eingegangen. Am Osterwochenende legen wir dann eine kurze Regattapause ein, bevor die bereits 15 gemeldeten H-Boote am 27./28. April die Saison beginnen. Über manage2sail kann auch weiterhin für beide Regatten gemeldet werden.

Am gleichen Wochenende wie die H-Boot Regatta, wird außerdem auch der Yngling-Cup ausgetragen. Auch hier kann noch über manage2sail gemeldet werden.

 

Über einen tollen Saisonauftakt 2019 freuen sich

Winfried Geisler und Tabea Rasche

J70 Kickoff Training SCK
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50 Startübungen an einem Wochenende

Publiziert am 13. Mai 2018 von Stephan Frank

Zwei Tage lang einen Wahnsinnswind und einen Tag Flaute, um die Videoaufzeichnungen der Läufe der vorangegangenen Tag zu analysieren. So sahen die Rahmenbedingungen beim Lacustre-Training in Immenstaad über Christi Himmelfahrt aus.

Vier Boote (110, 231, 249, 270) waren gekommen. „Ihr habt extreme Fortschritte gemacht“, lobte Trainer Roman Koch die Teilnehmer. „Beim Start seid ihr alle viel näher an die Linie gegangen, die Halsen wurden besser. Und bei der Luvtonne fallt ihr jetzt alle viel schneller ab. Das sind alles nur Kleinigkeiten, aber jede kostet fünf oder zehn Meter, und am Ende sind das 100 verschenkte Meter.“

Am wichtigsten waren die Startübungen. Es gab immer Dreierserien. Ein Start dauerte drei Minuten, die Uhr lief weiter, nach dem Start war vor dem Start. Der dritte Start wurde als kleine Wettfahrt mit einer Luvtonne 250 Meter entfernt gefahren.

Alles in allem gab es etwa 50 Starts in den drei Tagen. Von denen jeder konsequent mit Uhr und späterer Videoanalyse gefahren wurde. „Wir sind ganz schön ins Schwitzen gekommen,“ so Lacustre-Bodenseepräsident Ernst Zollinger. „Aber wenn du nur auf dem Sofa sitzt, lernst du nicht schneller segeln.“

Am Donnerstag hatte es drei bis fünf Windstärken, von mal zu mal bekamen die Teilnehmer ihre Schiffe auch unter Spi besser in den Griff. „Das Handling wurde besser,“ so der zweifache Solingweltmeister Roman Koch. Der Freitag bot anfangs gute drei, später zwei Beaufort bei Sonnenschein und allerbestem Lacustre-Wind. 

Das Lacustre-Training soll es auch im nächsten Jahr wieder geben, dann hoffentlich mit mehr als vier Teilnehmern.

 

Hier gibt es ein Lacustre-Video mit einem olympiareifen Start.

 

Bericht J/70 Training Torbole Gardasee

Am Wochenende des 17. und 18. März trafen sich der WVF, der LSC und nachmittags für Kurzregatten, der MYCÜ, der DTYC und der Bayerische Yacht Club zum Training am Gardasee in Torbole um bei Roman Koch zu trainieren. Ziel war es, die Manöver und das Bootshandling zu verbessern sowie Starts zu üben. Denn ein guter Start ist bekanntlich sehr wichtig. Die Starts wurden in Dreierserien mit jeweils drei Minuten durchgeführt, wobei der letzte Start immer der Finale war und dann eine kurze Up & Down Wettfahrt gesegelt worden ist. Richtig gut war, dass alles von Roman auf Video aufgenommen worden ist und kommentiert wurde. So konnte am Abend eine Videoanalyse mit ihm durchgeführt werden. Hier wurde gnadenlos jeder noch so kleine Fehler bei den Setz- und Berge- Manövern sichtbar. Auch die Wenden und Halsen wurden aufgezeichnet und analysiert. Denn bei den Videoanalysen sieht man das Ganze nochmals aus einem völlig anderen Blickwinkel.

Auch das taktische Denken wurde gefördert, wann sollte gehalst oder gewendet werden und was mache ich um mich frei zu segeln oder den Gegner zu decken. Ebenso wurden die Varianten beim annähern an die Luv- und Lee-Tonnen besprochen und analysiert.

Das Wetter war während der beiden Tage sehr regnerisch aber es hatte dennoch 2-3 Bft. Alles in allem hat es richtig großen Spaß gemacht und wir haben alle Einiges dazu gelernt. 

Den Lacustre schneller machen

Sieben Lacustre-Teams sind von Freitag (5. Mai) bis Sonntag (7. Mai) in den Bregenzer Segel-Club gekommen – und haben sich von Trainer Roman Koch drei Tage lang zeigen lassen, wie man einen Lacustre schneller segeln kann.

„Da geht es nicht um die eine geniale Veränderung am Schiff oder im Handling,“ meinte der zweifache Soling-Weltmeister. „Nach vorn zu kommen ist die Summe vieler kleiner Veränderungen.“ Am wichtigsten ist der Start, ein guter Start ist das halbe Ergebnis. Und Starts wurden bis zum Abwinken geübt. Immer in Dreierserien zu je drei Minuten. Drei Minuten Vorbereitung, Start. Die Zeit läuft weiter. Sofortiges umdrehen, neuer Start. Nach dem dritten Start ging es 200 Meter nach Luv zu einer Tonne und mit Spi wieder zurück. Der Trainer zeichnete alles auf Video auf. Startvorbereitung, Start, Wenden, Spisetzen, Halsen, Spibergen und taktisches Anfahren an die Tonne. Freitag und Samstag wurden die Dreiersequenzen im Dutzend gefahren, die Mannschaften waren hochmotiviert und anschließend rechtschaffend müde – und kamen doch noch mal zusammen und begutachteten die Manöver im Video. „Da siehst du unglaublich viel,“ meinte Co-Organisator Josef Bitsche. „Das sieht auf dem Wasser manchmal ganz anders aus als anschließend im Film.“

Am Freitag gab es Traumbedingungen: Warmes Wetter, Sonne und zwei Windstärken. Für Samstag war Regen angesagt, der blieb aber tagsüber aus, dafür hatte es erneut zwei Beaufort. „Ihr habt alle große Fortschritte gemacht,“ meinte Roman Koch. „Am zweiten Tag waren die Starts ziemlich gut, eine deutliche Verbesserung, alle waren viel näher an der Linie. Auch die beiden Neueinsteiger.“ Am Sonntag dann herrschte Flaute. Kein Wind, dafür viel Regen. Der ganze Tag bis in den frühen Abend wurde genutzt, um Regeln und Regattataktik zu besprechen. Wann wende ich, wann bringe ich mit einer Halse meinen Gegner in die Bredouillie. Was ist die Todeszone und warum verlieren viele Segler auf der Layline Plätze.

 

„Mir hat das wahnsinnig viel gebracht,“ meinte Bodensee-Lacustrepräsident Ernst Zollinger. Zum Schluss wurde jedes Team individuell besprochen, daraus entwickelte sich eine allgemeine Diskussion übers Handling.

„Am Ende gewinnt nicht der schnellste Segler mit dem besten Material. Sondern der mit den wenigsten Fehlern,“ fasste Josef Bitsche zum Schluss das Wochenende zusammen.

Für 2018 hat die Lacustre-Klasse das nächste Training mit Roman Koch angesetzt. Vom Donnerstag, 10. Mai (Christi Himmelfahrt) bis Samstag, 12. Mai im Raum Immenstaad/Meersburg. Teilnahmegebühr 300 Euro. Maximal zehn Schiffe. Anmeldungen bei Stephan.Frank@gmx.net

Soling Training am Wolfgangsee 21. - 23. April 2017
Mit einem Intensiv-Training im WYCwg am Wolfgangsee starteten wir am Wochenende in die Soling-Saison 2017. Rechtzeitig zum ersten Regatta-Termin des Jahres ganz in unserer Nähe... der German Open am Chiemsee.

 

Roman Koch zeigte mit Organisationskompetenz, Geduld und vor allem seinem bewährten seglerisch-didaktischen Können, dass man auch an einem Tag Theorie und Praxis so platzieren kann, dass der Tag optimal genutzt war.

 

Romans Theorie-Unterricht war - wie immer - von Lebendigkeit gekennzeichnet und ging nachhaltig merkfähig ins Ohr.

 

Am Wasser war die Erfassung sämtlicher relevanter Situationen - wie nachher bei der Analyse zu erkennen war - umfassend.

 

Auch die menschlich-humorvolle Art, in der Roman die Fehler und den Verbesserungsbedarf aufzeigt, zeichnet ihn als Trainer aus.

 

 

René Musey (AUT 124)

 

Unser Weg nach Palamós (Dezember 2016)

 

Wir lernten Roman im Sommer 2015 kennen. Zusammen mit drei weiteren 420er Teams fand ein Training des Regionalverbandes statt... mit Roman als Trainer.

 

In der Saison 2016 lernten wir dann verschiedene Trainer und unterschiedliche Methoden kennen, aber dann sollte uns Roman als Coach bei mehreren Trainings und Regatten begleiten. Wir waren nun mächtig darauf gespannt, was uns erwartet... am Vierwaldstädtersee!

 

An einigen Trainingstagen hatten wir so wenig Wind, dass wir nicht auf`s Wasser konnten. Trotzdem haben wir - dank Romans sehr effizienten und abwechslungsreichen Trainingskonzepts - die Zeit immer sehr gut nutzen können. Wir haben z.B. die Videos des vergangenen Tages analysiert oder uns intensiv mit den Wettfahrtsregeln beschäftigt. Roman hat die trockene Theorie so spannend aufbereitet, dass keine Gefahr bestand dabei einzunicken.

 

Auf dem Wasser fiel uns sofort der äusserst pragmatische Trainingsansatz auf. Das Training setzte genau da an, wo es weh tut. Die grössten Schwächen wurden zuerst bearbeitet. Durch kurze Kurse und mehrere Starts unmittelbar hintereinander, ohne die Bahn abzusegeln, waren die Teams sehr dicht zusammen, was den Stresslevel und die Aktivität, aber auch die Lernkurve enorm ansteigen liess.

 

Von Romans Methode, die Aktionen auf dem Wasser zu filmen, sind wir wirklich begeistert. Das Geschehen auf dem Wasser lässt sich so viel genauer nachvollziehen. Wir müssen uns nicht mühevoll an den einen Start von zehn erinnern, sondern haben die richtige Situation sofort vor Augen. Jeder Fehler ist offensichtlich, da muss nicht lange herumgeeiert und auf vage Erinnerungen abgestützt werden. Man weiss auch gleich, was bei den anderen Teams so gebacken ist.

Auch trägt die Möglichkeit, Situationen von aussen betrachten zu können, enorm zum Verständnis für Regeln und Taktik bei.

Durch Romans prickelnde Kommentare bleiben praktisch keine Fragen offen. Unsere Leistungen wurden von Roman immer sehr kritisch, aber motivierend beurteilt - die Kritik immer so aufbereitet, dass sie anspornt, besser und ausdauernder zu werden.

 

Mit grosser Ausdauer überredete er uns, an grösseren und internationalen Regatten teilzunehmen. Nur so fanden wir den Weg zum Palamós Christmas Race. Die Aussicht, Weihnachten bei 15 Grad und warmem Wasser zu segeln, half da nur ein ganz klein wenig mit ;-)

Wir waren zum ersten Mal mit dem 420er auf dem Meer und hoppla, da waren ja ganz schön grosse Wellen. Der Wind nahm von Tag zu Tag zu und einzelne Regattatage waren für uns eine ziemliche Survivaltour.

So bestanden die einzelnen Läufe für uns nicht nur aus Erfolgen. Aber Roman gelang es, uns mental immer wieder aufzubauen und zu motivieren... ohne Misserfolge schönzureden.

Souverän und gelassen wurden wir durch die stürmischen Tage geführt. Wir fühlten uns zu jedem Zeitpunkt absolut sicher und konnten die eine oder andere persönliche Grenze überwinden.

Schon einmal dort und `angefixt`, durften wir nach dem Christmas Race noch eine Woche mit Roman in Palamós trainieren. Auch dieses Training war äusserst intensiv und effektiv. So fielen auch ganz winzige Details auf, an denen wir zu arbeiten hatten. Wieder war schnell klar, dass der Weg zum perfekten Manöver lang und hart ist und noch abends in der Koje hallte uns Romans Trillerpfeife in den Ohren.

 

Lieber Roman, wir danken dir nicht nur für die tolle und lehrreiche Zeit, deine Geduld auf dem Wasser und an Land, sondern auch und insbesondere für die coolen Debriefings in der Tapasbar und, nicht zu vergessen, die asiatische Reispfanne.

 

Anna und Paulette

J 70 Training Lindauer Segelclub - Ende August 2016

 

Vom 26.08. – 28.08.16 war der LSC mit zwei J 70 am Reschensee zum Training mit Roman Koch, dem Doppel-Weltmeister im Soling. Am späten Donnerstagnachmittag kamen wir in Reschen an, stellten die Masten und slippten die Boote. Danach trafen wir uns mit den anderen Teilnehmern und Roman Koch zum Abendessen, um sich kennenzulernen und das Programm für die nächste Tage zu besprechen.

Insgesamt nahmen fünf J 70 teil. Die „Roxy“ vom Bodenseeyachtclub Überlingen, die „Booster“ von der Porsche Seglergemeinschaft, Andi Lachenschmid vom Augsburger Seglerclub mit seiner J und die Seglergemeinschaft Utting segelte die zweite J vom LSC.

Am Freitag ging es um 9:30 Uhr los. Nach einem kurzen Briefing von Roman wurde von den Bojen abgelegt und die erste Trainingseinheit wurde absolviert. Nach jeweils zwei Startsequenzen zum Üben wurde nach dem dritten Start ein Up and Down gesegelt. Roman fuhr mit dem Schlauchboot mit und filmte alles für die Nachbesprechung. Am späten Nachmittag setzte sich ein schöner Südwind mit in Böen knapp 5 Windstärken durch, was von Roman zum Anlaß genommen wurde uns nach Süden segeln zu lassen, damit wir dann Raumschots nach Reschen zurückgleiten konnten.

Am Samstag war bis mittags Flaute. Das wurde für die Video-Analyse der Manöver vom Vortag genutzt sowie für die Regelkunde. Als sich dann ein schöner Südwind mit 3 Windstärken durchsetzte, ging’s wieder aufs Wasser und es wurde wieder Starten, Tonnen-Manöver und Taktik geübt.

Am Sonntag dann nochmal das gleiche Programm wie die Tage zuvor. Bei schönen 3 Windstärken aus Nord ging’s auf den Reschensee. Allerdings machten wir früher Schluß, da die Boote noch auf die Anhänger gepackt und wir noch nach Hause fahren mussten.

 

Es hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht und Roman hat sich für uns ein tolles Training ausgedacht. Vielen Dank Roman!

 

Wir waren sicher nicht zum letzen Mal mit ihm am Reschensee!

 

Alexander Mrugowski

 

Jugendwart Lindauer Segler Club

 

 

 

 

 

J/70-TRAINING RESCHENSEE mit Roman Koch vom 24. - 25. August 2016

 

Wir hatten zwei Tage Einzeltraining bei Roman am Reschensee. Auf dem Wasser und in der Theorie hat Roman uns weit nach vorn gebracht. Nach knackigen Trainings auf dem Wasser folgten jeden Tag gut dokumentierte Videoanalysen.... und nebenbei noch geniale kulinarische Tipps ;-)

Mit einzelnen, gut dosierten Ratschlägen haben wir enorme Effekte erreicht. Dabei hat Roman uns genau auf unserem Level abgeholt und darauf aufgebaut.

Neben dem Training auf dem Wasser hat Roman mit seinem Theoriewissen als On-Water-Judge und langjähriger Segelprofi uns bildhaft und perfekt aufbereitet einen großartigen, kurzweiligen Regelkurs verpasst.

 

Wir können Roman als Trainer an alle Segelbegeisterten weiterempfehlen und bedanken uns ganz herzlich für die tolle Zeit!

 

Das ASC-J/70-Team aka Team Stunk

(Andy Lachenschmidt, Musto-Skiff-Weltmeister 2016, ASC - Utting)

 

 

 

4 Tage Flaar 18-Training am Reschensee Juni 2016

 

Nun ist es endlich soweit: im April ist das Training wegen Schneefall am Chiemsee ausgefallen, die Wochenenden bis Pfingsten eher grausam, danach Familienurlaub... Es ist Anfang Juni und wir haben bisher wenig Segelstunden erlebt. Doch das soll sich nun ändern: mit 2 Flaar 18 am Reschensee 4 Tage Intensivtraining mit Roman. Die Teams: Thomas mit Felix (einem Profi) und ich mit Harald als Halbwissende. Heiss wie Fritten-Fett kann uns auch der erste Tag nicht schocken: stürmische Nordwinde, in Böen 5-6 und eigentlich saukalt... Doch wir gehen raus, allerdings nur mit einem Boot, zu Dritt, mit einem Reff und das ist auch gut so. Unter Anleitung von Roman und Felix üben wir alle Manöver und das gibt uns unheim-lich viel Sicherheit. Am Nachmittag trauen wir uns dann auch, den Genacker hochzuziehen und surfen nur noch so über den Reschensee. Mit holprigen Abläufen erlebten wir einen tollen 1. Tag.

 

An Tag 2 war es dann ruhiger und mit 2 Booten übten wir Starts und hatten kurze Regatten. Es war anfangs frustrierend: „wie kann man nur so viel falsch machen“ dachten wir uns. Doch unermüdlich bekamen wir von Roman alle Fehler serviert: zuerst per Zuruf über das Motorboot und danach in einer stundenlangen Videoanalyse, die wir mit ausreichend Bier irgendwann verdauen konnten!

 

Tag 3: der Wind ist völlig eingeschlafen und Roman setzte einen Theorietag an – das klingt furchtbar war aber super, denn wir glänzten ja alle mit Halbwissen und konnten nun endlich mal in Ruhe alle Regeln und taktischen Manöver durchsprechen. Wir waren den ganzen Tag voll beschäftigt und unser Lehrer hat uns mit Kaffee bei Laune gehalten.

 

Tag 4: viel Wind, Regen, kalt.... egal: wir wollten nun Theorie und Praxis nochmals miteinander verbinden und Roman traute seinen Augen nicht. Wir übten jetzt nicht einfach nur Starts und fuhren um Bojen, sondern wir befanden uns im Match-Race: über die Startlinie drücken, Verfolgungsjagden, taktische Manöver, den Raum einfordern bei Überlappung, Proper Course – als hätten wir nie was Anderes gemacht. Für uns war es ein Riesenschritt in Punkto Bootsbeherrschung, Manöverkunde, Taktik etc. Selbstischer und zufrieden sind wir am Nachmittag abgereist.

 

Vielen Dank Roman. Das waren sehr lehrreiche und gesellige Tage in bester Atmosphäre.

 

Dr. Carsten Jacobi

TRAINIEREN MIT PROFIS (Juli 2015)


8 Solings haben vor einigen Jahren in Südtirol eine hochalpine Heimat gefunden. Deren Eigner gründeten den Segelverein Reschensee und engagieren einmal jährlich einen Trainer, der dafür sorgen soll, dass sie ihre Boote besser beherrschen, die aktuellen Wettfahrtregeln kennen und nach dem Training bessere Leistungen, sprich spannendere Wettfahrten auf dem Wasser genießen können.

Ich hatte im Juli das Vergnügen, Roman Koch, Welt- und Europameister im ehemals olympischen Soling, bei seinem Training auf dem Reschensee zu begleiten.

Nach einer kurzen Vorstellung der Trainingsschwerpunkte gingen 4 Boote hinaus auf den See, Roman legte eine kurze Startlinie, dazu Luv- und Leetonne,  die Startboje diente später als Zieltonne. Alle Teilnehmer standen durch Sprechfunk mit dem Trainer in Verbindung und los ging es mit dem ersten Start. Für die Skipper hieß das die Startlinie checken, wo kommt der Wind her, was ist die bevorzugte Seite der Bahn, wo sind die Gegner, wie will ich starten, das alles komprimiert in der auf 3 Minuten  verkürzten Startsequenz.

Die kurzen Bahnschenkel sorgten dafür, dass Skipper und Crew im Dauereinsatz waren, Wind beobachten, Wegerechtssituationen erkennen und ausnutzen, sich für die Tonnenmanöver bestmöglich zu positionieren, Segelstellung kontrollieren und den Spi vor der Luvtonne vorbereiten. Wenn sich ein Boot einen Vorsprung erarbeitet hatte, wurde es von Roman gnadenlos zurückgepfiffen. Der von ihm verlangte Kringel war keine Strafe, sondern mehr eine Anerkennung dafür, dass auf dem Boot vieles richtig gemacht wurde. Durch den Kringel kamen die anderen Boote wieder heran, die Trainingswettfahrt wurde wieder interessant, es ergaben sich neue Vorfahrtssituationen und für die Teilnehmer die Notwendigkeit, ihren Plan zu überprüfen und anzupassen. Bootstrimm an der Kreuz und unter Spinnaker, Kontrolle des Gegners, einen Vorteil nutzen und das Verteidigen der erlangten Position, alles, was der Führende tut, um seinen Platz zu verteidigen, zwingt den Verfolger, ständig die Situation zu prüfen und abzuwägen, wie er sich verbessern kann. Also nicht hinterher segeln, sondern aktiv handeln, um sich aus der Kontrolle des führenden Bootes zu lösen und sich Optionen für den Angriff zu erarbeiten.

 

Training bedeutet Wiederholung und je häufiger man Abläufe, Situationen auf dem Wasser oder Bootsmanöver übt, desto besser bleiben die gemachten Erfahrung und Erkenntnis im Gedächtnis und damit wiederhol- und abrufbar. Der Zielpfiff des letzten Bootes war gleichzeitig der Startschuß für die nächste verkürzte Startsequenz. Nach 4 knackigen Kurzwettfahrten ging es zurück an den Steg, im Bootshaus stand die Analyse der aufgenommenen Videos an.

Roman Koch zeigte den Teilnehmern, wo sie auf der Bahn Fehler gemacht haben und wie aus Routine sich wiederholende Fehler werden. Er zeigte den Skippern, wo sie bei ihren Starts zu zögerlich agierten, wie sie sich eine vorteilhafte Position an der Linie erarbeiten und verteidigen müssen oder wo sie es ihren Gegnern zu einfach machten, sie beim Start abzuklemmen. Auch wenn Roman dabei schonungslos die Fehler aufgedeckte, brachte er mit viel Charme und Wortgewandtheit seine Analysen so rüber, dass sich keiner der Teilnehmer vor den Kopf gestoßen fühlte. Und da Roman aufgrund seiner seglerischen Erfahrung seinen Schülern die richtigen Tipps und  Anregungen für eine Verbesserung ihrer Leistung mit auf dem Weg gab, profitierten alle Teilnehmer der Soling-Clinic von den erkannten und benannten Fehlern. Ich denke, die Seglerinnen und Segler vom SV Reschensee haben mit ihrer Entscheidung für einen professionellen Trainer eine clevere Entscheidung getroffen und in eine hocheffiziente Lösung investiert, mit der sie schnell ihr Bootshandling und Regelfestigkeit verbessert haben.

 

Was spricht also dagegen, dass Ihr eurem Sportwart etwas Druck macht, seinen Etat anzuzapfen und z.B. Roman Koch für ein Training zum Saisonauftakt 2016 zu buchen?

 

Sailing Anarchy – (gekürzter) Beitrag von Joachim Rieken /September 2015

 

vollständiger Bericht unter http://www.sailinganarchy.de/hochsee/trainieren-mit-profis

 

 

 

 

 

Soling-Doppelweltmeister Roman Koch beim Open-Training 2015

 

Vom 9. - 12. Juli 2015 fand in Brunnen (am Vierwaldstättersee)das 4. Open-Training des RVZS (Regionalverband der Zentralschweiz) statt.

 


Wiederum fanden sich eine Schar junger Seglerinnen und Segler ein um von erfahrenen Trainern zu lernen.

 

Diesmal stellte sich Roman Koch – zweifacher Weltmeister auf der Soling – und Vilim Nakrst aus Opatija zur Verfügung.

 

Trotz grenzwertigem Wind kommte gut trainiert werden und die grossen Fortschritte des Nachwuchses waren nicht zu übersehen und freuten auch die Trainer enorm.

 

Alle freuen sich heute schon auf nächstes Jahr, um wieder mit dabei zu sein.,


Armin Wiedmaier RVZS

 

 

 

Flaar 18 auf 1800 – Training mit dem Weltmeister

 

August 2015 – wir sind 2 Tage im Engadin am Silvaplana See auf 1800 Meter Höhe bei bestem Wetter. Das bedeutet nicht nur viel Sonne, sondern durch die Thermik am Maloja-Pass auch viel Wind für Kiter, Surfer und natürlich uns. So nimmt der Wind im Verlauf des Tages in der Regel stetig zu und erreicht an guten Tagen in der Spitze um die 5 Beaufort.

Als neuer Besitzer einer Flaar 18 freue ich mich, unter Romans Anleitung das Boot kennen zu lernen. Bis zum Mittag dümpeln wir noch auf dem See herum und haben theoretisch alle Manöver durchdacht. Und dann geht es los. Der Wind nimmt von Minute zu Minute zu. Mit jedem Manöver kommen wir immer mehr in Schwung – Dank Romans Rat fühle ich mich sicher und wir kommen so in Fahrt, dass wir unter Genacker mit mehr als 15 Knoten in einer fantastischen Bergkulisse über den See ballern.

Am 2. Tag haben wir uns Verstärkung geholt und das Trapez besetzt. Lena (10 Jahre, 30 Kilo) hat ohne jede Furcht alles ins Zeug gelegt, um unser Boot beim Am-Wind-Kurs zu stabilisieren. Ihre Erfahrung fasst sie wie folgt zusammen: Mit Roman an Bord kippt man nicht um!

Ich kann die 2 Tage nur wie folgt zusammen fassen: viel Erfahrung gesammelt, tolle Inputs bekommen, wertvolle Sachen gelernt, fantastische Speed-Momente gehabt, eine geniale Zeit zusammen mit Roman erlebt – Danke Dir Roman!

 

Dr. Carsten Jacobi

 

 

SEGELVEREIN RESCHENSEE – REGATTATRAINING MIT ROMAN KOCH

  

Vom 4. bis 5. Juli 2015 fand auch heuer wieder das traditionelle Regattatraining des Segelvereins Reschensee statt.

Wie immer konnte Roman Koch als Trainer gewonnen werden; er kennt die Soling-Klasse wie kein Zweiter und hat die Alphatiere des Segelvereins voll im Griff. Es war heuer vor allem ein Spinnacker-Training und alle teilnehmenden Teams konnten ihre Technik merklich verbessern. Aufschlussreich waren - wie immer - die Videoanalysen mit den ehrlichen ;-) Live-Kommentaren.

Der junge Segelverein und seine Mitglieder, die meist erst seit wenigen Jahren segeln, wollen sich ständig weiterentwickeln und haben mit Roman Koch den richtigen Partner und Mentor gefunden. Er fühlt sich sichtlich wohl am wind-verwöhnten Reschensee und ist als Gründungsmitglied des Segelvereins von Anfang an dabei. Als nächste gemeinsame Aktionen sind ein Regelseminar und ein ROMAN-KOCH-TRAININGSZENTRUM am Reschensee geplant.

Bereits erfolgreich umgesetzt wurde anlässlich der jährlichen Turmregatta der gemeinsam mit Roman Koch initiierte Soling- Alpencup, der heuer in seinem ersten Jahr 14 Teilnehmer verbuchen konnte.

Die begehrte Wandertrophäe wurde in einem Fotofinish von Roman Koch und seinem Team (Bernd von Hörmann / Valentin Koch) gewonnen!

Wir gratulieren und sind uns einmal mehr sicher, den richtigen Trainer zu haben!

 

Christoph Koch, Segelverein Reschensee 


 

 

 

SEGELTRAINING AM RESCHENSEE, 2.-6. JULI 2015

 

Auf der BOOT 2013 fiel mir direkt am Ende der Halle mit den Jollen etwas Besonderes auf. Und mit jedem Schritt näher stieg das Interesse und es breitete sich Begeisterung aus. Und als der Chef der ungarischen Werft auch noch den Preis nannte, war klar: ich MUSS eine Flaar 18 haben!
Als das Probesegeln auf dem Balaton im April dann auch noch bestätigt hat, dass sich die Flaar 18 genau so fährt, wie sie aussieht, wurde geordert. Bereits Im Juli fand die Auslieferung als eines der ersten Boote in Deutschland statt. Und... um es vorweg zu nehmen: die Begeisterung hat sich bis heute gehalten!
Im darauffolgenden Jahr hat die Flaar Werft dann zum ersten Treffen der 18er Flotte auf den Plattensee eingeladen. Neben drei ungarischen Booten war ein zweites deutsches Boot am Start. Dieses wurde von Max Koch gesteuert, der mit seinem Bruder Roman mehrfacher Welt- und Europameister auf der Soling war. Mit diesem Background hat es auch nicht überrascht, daß er die Regatta gewonnen hat. Obwohl dies meine erste Regatta war, hat mein Ehrenplatz mir klar gemacht, in meinem Boot steckt noch viel Potential, sehr viel! Auf meine Frage an Max, wie ich mir denn am besten dieses Potential erschließen können, hat er mir seinen Bruder Roman wärmstens empfohlen, da der dies „saumäßig gut drauf hätte“. 
Und hier sind wir nun, knapp ein Jahr später: der Weltmeister und ich. Am Reschensee (im Dreiländereck Österreich, Schweiz, Italien, auf der Südtiroler Seite). Ehrfurcht kommt gar nicht erst auf, denn kaum haben wir uns zur Begrüßung die Hände geschüttelt, packt er schon mit an und nach knapp einer dreiviertel Stunde sind wir schon auf dem Wasser. Ich an der Pinne und der Trainer an der Vorschot. Und der fackelt nicht lange mit seinen Anweisungen: Groß dichter, rück’ mehr in die Mitte, geh’ nach dem Pinnenausleger in der Wende auf die andere Seite, etc. etc.. Genau das habe ich gesucht und in Roman gefunden: einen Profi mit einem tollen Auge für den Segler, das Boot und natürlich den Wind. Und nach dem ersten Tag des Einzeltraining war alles zurechtgerückt, die Manöver klappten flüssiger und insgesamt fühlte sich alles richtiger und besser an.
An den nächsten beiden Tagen stand dann ein Gruppentraining im Wettfahrtsegeln an. Hier durfte ich als Gast des erst 2011 gegründeten Segelvereins Reschensee an deren jährlichem Soling-Regattatraining mit Roman Koch teilnehmen.
Das Programm war sehr umfangreich: Praxis mit Starts, Bojenmanöver und Renntaktik, Theorie im Wettfahrtregeln und Renntaktik und - für mich besonders faszinierend und lehrreich - eine Videoanalyse. Denn Roman hat von seinem Motorboot aus nicht nur direkt Anweisungen und Feedback auf grobe Schnitzer gegeben, sondern den kompletten Praxisteil auch auf Video aufgezeichnet. Und beim Blick von Außen auf das eigene „Manövrieren“ mußte der Trainer in vielen Fällen gar nicht mehr viel kommentieren ;-) 
Am vierten und (leider) letzten Tag stand wieder ein Einzeltraining an. Roman nun mit der Videokamera auf dem Motorboot und ich mit Vorschoter auf der Flaar. Bei besten Bedingungen (Sonne, 3 Bft) ging’s rauf und runter und bei 12 kn Spitze unter Gennaker regelmäßig auch mit einem Grinsen im Gesicht. Und nach der letzten Videoanalyse und einem verdienten „Anleger“ war sich Roman wieder nicht zu schade, auch beim Abriggen mit anzupacken.
Was ist nach vier Tagen Reschensee geblieben? Nun:
  • Ein enormer Lernfortschritt! 
  • Gerade
  •  der Dreiklang aus Analyse an Bord, live Feedback vom Motorboot aus und gemeinsamer Detailanalyse per Video empfand ich als extrem effektiv und effizient.
  • Ich fühle mich nun sicherer auf dem Boot, die Segel sind besser getrimmt, die Manöver gehen fließender vonstatten und bei der gestiegenen Sicherheit bleibt öfter auch mal Zeit, um auf den Wind zu achten ;-) 
  • Eine tolle persönliche Erfahrung!
  • Roman ist nicht nur auf dem Wasser ein toller „Drill Sergeant", sondern auch an Land ein „pfundiger Kerl“, mit dem nicht nur ich, sondern auch meine Frau eine tolle Zeit hatten.
  • Und der Reschensee... ein absolut geniales Segelrevier. An den Tagen mit den Einzeltrainings hatten wir den See, mal abgesehen von einem Kiter, ganz für uns alleine. Neben dem Sonnenschein, der genialen Alpenkulisse, war es vor allem der Wind, der - wie am Gardasee, nur in klein - am Vormittag von Nord und am Nachmittag stetig und kräftig genug von Süd geblasen hat. 
  • Eine tolle Seglergemeinde vom Segelverein Reschensee. Wir wurden sehr, sehr herzlich aufgenommen und haben uns sehr wohl gefühlt inmitten von neuen Freunden. Hier habe ich bestimmt nicht zum letzten mal gesegelt.
  •  

    • Thomas Hoffmann-Arends

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EDERSEE - Soling Training 2013

 

Regen, Regen und nochmal Regen - unter diesem Motto stand das Soling Training 2013 mit Roman Koch.

 

Also zunächst einmal etwas Theorie: Das neue Regelwerk von 2013 musste bis ins letzte Detail besprochen werden. So manch ein Punkt wurde heiß diskutiert... zum Beispiel die Regel 55 (Abfallbeseitigung) ließ uns doch allen keine Ruhe. Sollte es nicht für uns alle selbstverständlich sein, unsere Seen und Meere sauber zu halten? Wer möchte schon zwischen Cola-Dosen und Zigarettenstummeln segeln.

 

Leider war das Wetter nicht auf unserer Seite, es regnete ununterbrochen und Wind war leider auch nicht in Sicht. So verbrachten wir den ersten Tag des Trainings ausschließlich mit Theorieunterricht, was durchaus interessant war aber doch eben nicht so hilfreich wie das direkte praktische Training mit Roman. Gerade die Startmanöver und Tonnenrundungen wurden in allen Facetten beleuchtet. Mithilfe der Animations-videos von Ulli Finckh ließen sich die Situationen auch an Land gut nachvollziehen. Wobei wir uns des häufigeren nicht so ganz einig waren, wie man sich aus Situationen an der Tonne oder am Start befreien könnte.

 

 

Der zweite Tag fing schon mal sehr viel besser an, es war zumindest trocken und ein Hauch von Wind war auf dem Wasser zu sehen. Wir waren nicht mehr zu halten... raus auf's Wasser. Die Crew der GER314 hatte das Vergnügen mit einem erfahrenen Steuermann der GER311 als Vorschoter segeln zu dürfen. So konnten Sie gleich doppelt lernen, von Roman und von Bizzi. Wir segelten einige Fleetraces, in denen wir einiges über unsere Bootseinstellung lernen konnten.

 

So richtig waren wir aber alle noch nicht in Form, denn die Starts waren alles andere als perfekt. Eventuell war der ein eoder andere ein wenig zu spät an der Linie. Wie üblich ging es nach einigen kurzen Wettfahrten in die Analyse und so manch ein Steuermann bekam über seine Sitzposition im Boot sein Fett weg. Wir sind es ja inzwischen gewohnt, dass Roman mit uns hart aber fair ins Gericht geht. In den Videoanalysen wurde jeder Fehler entdeckt und thematisiert, die Crew der ‚bunten‘ Soling hatte die Rollwenden schon ganz gut verinnerlicht.

 

Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter und auch der Wind hatte sich zu uns gesellt. Jetzt wurde es interessant und vor allem laut. Die Trainings aus den vorigen Jahren hatten uns gelehrt, niemandem etwas zu schenken. Die etwas verhaltenen Starts vom Vormittag waren Geschichte. Gnadenlos wurden Lücken an der Startlinie ausgenutzt oder Gegner an der Tonne abgestreift. Wer den Start gewonnen hatte, konnte sich jedoch nicht in Sicherheit wiegen. Wer zu weit vorn war, musste sofort einen Penalty drehen, so dass es keine Atempause gab und die Regeln erbarmungslos ausgenutzt wurden.

 

 

Nach den anstrengenden Fights auf dem Wasser ging es wieder in die Videoanalyse und da zeigte sich, dass die Analyse vom Vormittag Früchte getragen hatte... so einige Fehler waren verschwunden, andere tauchten auf. Es wurde ein langer Abend, welcher mit einem großen Lob vom Roman endete. Wir haben uns alle gesteigert, sowohl innerhalb dieses Trainings als auch im Vergleich zu den letzten Jahren.

 

 

Mit diesem Hochgefühl konnte die Westdeutsche Meisterschaft 2013 kommen. Ein besonderer Dank ist wieder Gernot Heller und Winfried Geisler (Bizzi) auszusprechen, welche dieses Training organisiert haben.

 

 

Wir freuen uns auf 2014, auf 100 Jahre Edersee und auf viele spannende Solingfights.

 

 

Vielen Dank an Roman Koch

 

 

Die Crew der GER314

 

 

 

 

WEYREGG / ATTERSEE 2013

 

Soling Training mit Roman Koch im SVW-YS

 

Ein hervorragendes Soling Training, durchgeführt von Roman Koch, konnte letztes Wochenende mit drei Neueinsteiger-

Teams in Weyregg am Attersee erfolgreich über die Bühne gehen.

 

 

 

Auch wenn sich die Wetterverhältnisse nicht von ihrer besten Seite zeigten, so wurden am Freitagnachmittag alle Boote bei zuerst leichtem, dann immer stärker werdendem Regen von Roman durchgecheckt. Dabei wusste Roman genau, wie er auf humorvolle Art und Weise einige Verbesserungsvorschläge anbringen konnte. Besonders AUT 116 und AUT 138 trumpften mit großem Verbesserungspotenzial auf, was vielleicht die Investition in ein neues bzw. anderes Boot erleichtern könnte. Besonders im Anbetracht der Bilder von Romans neuer Petticrows schlugen so manche Seglerherzen höher. Im Zuge der Betrachtung der Boote wurden auch bereits praktische Abläufe von Manövern, Sitzpositionen und generelle Dinge zum Bootshandling besprochen.

 

Nachdem der Regen immer stärker wurde, verlegten wir die theoretische Praxis ins Trockene. Im Seminarraum des Hotels „Bramosen“ wurde an Abläufen gefeilscht und so manche Anekdote versüßte uns Romans Vortrag. Während dessen wurden viele Fragen gestellt und immer beantwortete, was so manche Ah-Erlebnisse hervorrief. Nach dieser intensiven Einheit ließen wir den Abend mit einem gemütlichen Abendessen ausklingen.

 

Am Samstag starteten die Teams mit voller Motivation bereits um neun Uhr los. Am Programm stand ein theoretischer Block, welcher taktische Tipps und Tricks beinhaltete, so wie auch der Start ausführlich besprochen wurde. Nachdem Mittagessen ging es dann endlich bei böigen 2 – 4 Windstärken hinaus auf das Wasser. Dabei wurde immer ein Team aufs Wasser geschickt und die anderen beobachteten vom Motorboot aus, wovon alle sehr angetan waren. Roman kommentierte die einzelnen Abläufe am Wasser und kitzelte das letzte aus den Teams heraus. Nach zwei Stunden ging es zurück in den Club und es begann die Videoanalyse. Beim anschließenden Abendessen konnten nochmals in Ruhe alle Details nachbesprochen werden.

 

Auch am Sonntag starteten wir um neun los. Da zuerst Nebel und anschließend die Abwesenheit des Windes unsere Vorhaben am Wasser verhinderten, standen zwei Theorieblöcke am Programm. Zuerst wurde die Videoanalyse fertig besprochen und im nächsten Schritt richtete Roman den Fokus auf die Regelkunde. Er verwendete dafür ein interaktives Programm von Uli Finckh, welches alle Teilnehmer fesselte. Nach letzten Detailfragen und aufbauenden Worten von Roman endete so das Training am Attersee, von welchem alle schlichtweg begeistert waren.

 

Unser besonderer Dank gilt Roman Koch, der dieses hervorragende Training exzellent durchführte und so alle Teams einen wichtigen Schritt weiter bringen konnte. Zu guter Letzt danken wir auch dem SVW-YS, der uns das clubeigene Schlauchboot zur Verfügung stellte.

 

Gut Wind!

 

 Matthias Gebetsroither AUT 138

 

 

 

Edersee 2011

 

Segeln unter den Augen des Champions

 

Der Weltmeister 2010 gibt Nachhilfeunterricht

 

Die Solingflotte am Edersee hat zum fünften Mal den Weltmeister zu Gast. Gast? Nein – Lehrer, Antreiber, Motivator, Psychiater, von jedem ein bisschen und im Ergebnis richtig gute Tipps und Tricks um in der Regattaszene vorwärts zu kommen.

 

Das Alles vermittelte Roman Koch aus München, der Soling WM und EM Champion vergangener Jahre, der mit seinem Sohn Valentin am Wochenende zum Edersee kam. Leider konnte er den WM-Cup von 2011 vom heimatlichen Chiemsee nicht mitbringen, denn der ging nach Übersee, Canada, an Peter Hall mit Crew. Roman musste sich mit Platz 4 zufrieden geben. Eine Platzierung, die er am Ende noch hart erkämpfen musste.

 

Aber zurück zum Thema: Kämpfen mussten auch die 15 Teilnehmer im Training mit Roman, wenn Sie z.B. zu Situationen gefragt wurden: „Warum hast Du dich da für diese Halse entschieden?“ Die Videoanalyse bringt es gnadenlos an den Tag – die Fehler werden deutlich angesprochen und Verbesserungen aufgezeigt. Besser und intensiver kann Training kaum sein.

 

Der Themenspeicher war zuvor von den Teilnehmern ordentlich voll „geballert“ worden: „Was mache ich bei Welle? Wie greife ich an, wenn ich von … nach … will? Wie geht eine Rollhalse?“ Roman bleibt keine Antwort schuldig und erzählt von seinen Erfahrungen.

 

Am Sonntag, bei sehr gutem Wind konnte man gleich versuchen die Theorie in Taten umzusetzen. Dabei gab es ein kleines Wunder – Roman lobte die Teilnehmer!!! Er meinte, dass das bisher die engagierteste Trainingsfahrt aller Jahre gewesen sei. Er gab zuvor an, dass die Teilnehmer durchaus unter Ausnutzung der Regeln bemüht sein sollten, ihre Freundlichkeit abzulegen. O.K. - er hat es etwas anders gesagt… Akzentfreies Bayrisch. Die klare Ansage hat dazugeführt, dass die Teilnehmer ordentlich gekämpft haben. Kein bisschen Raum wurde freiwillig hergegeben und dem Gegner wurde mal klar erklärt, weshalb sie der Meinung seien, an dieser oder jener Stelle Vorfahrt zu haben. Hinterher haben die heißen Gemüter oft klein bei gegeben – Das Video war eindeutiger Zeuge. Vielen Dank für die lehrreichen Stunden.

 

Stefan Barie

 

 

 

Edersee 2010

 

Soling Training mit Weltmeister Roman Koch am 27. + 28. 05. 2010 bei der Flotte Edersee

 

Zur Vorbereitung der diesjährigen 32. Westdeutschen Meisterschaft am Edersee hatten wir die großartige Gelegenheit, mit Roman Koch zwei exzellente und besonders lehrreiche Trainingstage zu absolvieren. Wir trafen uns in dem Schulungsraum der Segelschule Rehbach, die uns freundlicherweise ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte.

 

Mit Magnettafel, Video Beamer und allem erforderlichen professionellen Equipment konnte Roman ein wirklich außergewöhnliches Menü anrichten, gewürzt mit feinen Zutaten aus seiner reichen, praktischen Weltmeister-Erfahrungskiste. Nicht nur, dass Roman ein hervorragender Kenner der Regeln ist, er konnte auch die taktischen Tipps idealerweise auf die Charakteristik und das Segelverhalten der Soling abstimmen. Hierdurch wurde gleich von Anfang an eine für alle Teilnehmer sehr praxisnahe Taktik vermittelt.

 

 Am Freitag konnten wir dann endlich bei leichtem Wind, das gelernte in 4 kurzen Trainingswettfahrten in der Soling umsetzen; da merkten wir schnell, dass der Unterschied zwischen Theorie und Praxis doch noch spürbar ist.

 

Aber die positive und lockere Art der Trainings- Vermittlung durch Roman, hat uns allen viel Motivation und Energie gegeben!

 

Vielen Dank, nicht zuletzt auch an alle, die das Training mitorganisiert haben.

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Michael Meister - GER217

 

 

 

Grundlsee 2008

 

StYC Soling Training, ein großer Erfolg

 

Schublade auf, alte Inhalte raus, neue Inhalte rein, Schublade zu, so versuchte Roman Koch alte, automatisierte Verhaltensweisen bei der Taktik und der Manövertechnik durch State-of-the-Art-Soling-Technik zu ersetzten. Sehr erfolgreich, wie man am Ende des zweitägigen Trainings beim StYC Grundlsee im Salzkammergut gesehen hat. Die Resonanz bei den fünf teilnehmenden Teams war einhellig sehr positiv, die Stimmung entspannt und lustig. Auch Wind und Wetter zeigten sich von der kooperativen Seite.

 

Mit ungeheurem Engagement und Elan begann der Weltmeister 2005 bereits am Freitagabend, die Schiffe der Teilnehmer auf Wettkampftauglichkeit zu prüfen und Tipps für Beschlagsanordnung und Segelmaterial zu geben. So viel sei gesagt, am Grundlsee steht eine nicht kleine Flotte moderner Solings, die sich freuen würde, bei der SP am 14. und 15. Juni 2008 herausgefordert zu werden.

 

12 Stunden dauerte das Training am Samstag, Praxis bei Leichtwind, und noch einmal 9 am Sonntag, bei sehr ansprechendem Westwind von 16-10 kn. Sehr intensiv also, dieses Wochenende.

 

Roman hat eine sehr effiziente Methode entwickelt, die kurzgehaltenen UP&Down-Wassertrainings vom Gummiboot aus auf Video aufzunehmen und live zu kommentieren. Diese Aufnahmen werden dann in der Nachbesprechung analysiert.

 

Der Lerneffekt ist verblüffend, Manöver, die am ersten Tag noch schwere Koordinationsmängel zeigten, wurden am zweiten Tag mit unvergleichlich besserer Performance samt geänderten Manöverplänen durchgeführt.

 

Neben Taktik, Manöver wurde auch Motivation und Psychologie angesprochen, individuell für jede Crew, manchmal schonungslos, aber andererseits mit motivierender Passion durch Roman.

 

Trotz des intensiven Trainings und des überaus positiven Echos, vieles ist offen geblieben. So würde es nicht wundern, wenn der StYC Grundlsee und Roman Koch dieses Training, welches vom steirischen ASVÖ großzügig unterstützt wurde, auch 2009 veranstaltet.

 

Teilnehmer: AUT 94, AUT 99, AUT 125, AUT 134, AUT 136

 

Johann Kalhs

 

 

 

 

Edersee 2007

 

Training mit dem Weltmeister

 

Er kam, sah und siegte, äh, nein sagte: Das geht doch alles viel besser! Roman Koch, großgewachsener Soling-Weltmeister 2005, hat auf Einladung und Organisation des Dr. Gernot Heller am Edersee zwei Trainings angesetzt. Dabei wurde bereits am Anreise-Tag, Mittwoch, 30.05.2007, auf den Booten gefachsimpelt und Tipps und Kniffs verraten.

 

Allein diese Erkenntnisse waren sein Kommen wert. Aber das war erst der Anfang.

 

Am Donnerstag wurde in kleiner Runde, ca. 12 Soling-Segler waren anwesend, in den Räumen des SCE zunächst theoretische Dinge erörtert, die auch mit dem Soling-Segeln, aber insbesondere mit Regatta-Vorbereitung, Ausrüstung, Verpflegung und Befindlichkeiten zu tun hatten. Dabei verstand es Roman glänzend die Dinge verständlich und eindringlich zu schildern, so dass die Zeit im Nu dahin ging, aber viele wichtige Aspekte bei den Beteiligten hängen blieben.

 

Nach der Mittagspause ging es auf’s Wasser. Roman war mit Trillerpfeife auf dem DLRG – Boot (Herrn Schulze sei dank) und beobachtete mit der Kamera das Geschehen. In einer Art Match-Race wurden Zweikämpfe geprobt und kritisiert. Zuvor hat Roman die Segel kritisch beleuchtet und zusammen mit den Steuerleuten die Stellung erörtert.

 

Nach hartem Kampf auf der Bahn war noch lange keine Zeit für Erholung. Roman machte Video-Analyse. Und seine Fragen zu beantworten, war fast noch schwerer, als auf dem Wasser eine Roll-Wende nach der anderen zu fahren. Aber es machte auch viel Spaß und der Gewinn an Erkenntnisse war überwältigend.

 

Am Freitag, 01.06.2007, waren die Crews von vier Soling-Booten anwesend. Es wurde zunächst ein Feedback auf den vergangenen Tag gegeben. Dann referierte der Weltmeister über Start- und Tonnenrundungsverfahren und die richtige Position von Booten zur Durchsetzung eigener Rechte, Wiedergutmachungsrituale (Penalty) und taktischem Verhalten in der Regatta.

 

Bei leichtem Wind ging es Mittags wieder aufs Wasser. Regatta mit vier Solings: Start, Kreuz, Vorwindkurs, Ziel – ca. gefühlte 25.000 Mal hat uns Roman up and down geschickt, mit Kamera und Trillerpfeife. Dann Video-Beweise: Peinlich, peinlich, was einem Alles so passiert ist. Aber: Es hat sich gelohnt – Als am Samstag die westdeutsche Meisterschaft lief, konnten alle Edersee-Boote ihr (neues) Können unter Beweis stellen – und sie taten es eindrucksvoll – Platz 4, 5, 6, 7, 11 von 17.

 

Danke Roman, Danke Gernot!!!

 

Dieter Lewin

 

 

 

Roermond 2006

 

Traninigscamp März 2006 in Roermond

 

Im vergangenen Jahr hatte der Steuermann der Weltmeistercrew in unserer Klasse - Roman Koch - angeboten, den Seglern in der Solingklasse im Rahmen eines Trainingscamps mit Rat und Tat zur Seite zustehen. Dies war für meine Crew mit Steuermann Alexander Holl und die Crew von Jan Kochen eine tolle Gelegenheit auf der einen Seite taktische Grundregeln und Manöver kennen zu lernen und auf der anderen Seite Feinheiten im Trimm zu verbessern und von der langjährigen Regattaerfahrung von Roman Koch zu profitieren.

 

Die beiden Steuermänner übernahmen die Organisation und vereinbarten mit Roman ein Wochenende im März. Vielleicht etwas zu früh zum Segeln, doch bei 15 Grad, Sonne und Wind mit 4-5 Windstärken trafen wir in Roermond, Holland, optimale Segelbedingungen an. Ganz anders als die 6 Grad–Schlacht am Chiemsee beim diesjährigen Omega Cup im Mai, wo Mauzis Sherry zum Lebensretter wurde, aber das nur am Rande.

 

Roermond liegt ungefähr eine Stunde entfernt von unserer Heimatstadt Düsseldorf auf holländischer Seite, gehört allerdings nicht, wie viele vielleicht denken könnten, zum Islemeer.

 

Das Segelrevier ist nicht besonders weitläufig, aber gut für jede Menge Tonnenmanöver - die Tonne war übrigens meist Roman selbst - kurze Spigänge und vor allem viele Wenden, worauf ich später näher eingehen werde. Freitags wurden die beiden Solings eingekrant, so dass am Samstagmorgen das Training rechtzeitig starten konnte. Zusätzlich wurde für den Coach, Roman, ein Motorboot bereitgestellt, auf dem er sich, ausgerüstet mit Flüstertüte und Trillerpfeife, zwischen den beiden Booten schnell bewegen konnte und sich Gehör verschaffte. Darüber hinaus stand Roman noch eine Videokamera zur Verfügung, die für mich persönlich den größten Nutzen darstellte, da man seine eigenen Fehler bei der abendlichen Analyse sehen konnte.

 

Roman kommentierte direkt beim Filmen die teilweise gelungenen Aktionen mit Lob, hielt aber in erster Linie die geistigen Aussetzer mit bayerischem Humor in seinen Kommentaren auf dem Video fest. Er brachte sofort Verbesserungsvorschläge für Segelstellung, Abläufe, Timing bei Manövern etc. ein, so dass man auch im Nachhinein beim Anschauen des Videos einen Lerneffekt erzielen kann. Es ist unheimlich hilfreich und auch mitunter belustigend, sich selbst segeln zu sehen.

 

Am ersten Trainingstag legte Roman vormittags Wert auf eine ordentliche Grundeinstellung der Boote und ging dann über zur korrekten Ausführung von Manövern, was für meine Crew um Alexander Holl Wenden bedeutete. Das Wende nicht gleich Wende ist, war mir schon vorher bewusst, aber mir wurde klar, dass ein himmelweiter Unterschied zwischen einer sehr guten Wende, bei der sich Crew und Boot harmonisch bewegen und einer normalen Wende besteht. Um dieses Ziel zu erreichen waren teilweise ungefähr 10-15 Wenden pro Minute auf Pfiff nötig, was zur Folge hatte, dass sich bei unserem Mittelmann die Fußfessel löste und er beim Hängen einen eleganten Taucherabsprung hinlegte, so dass unser Coach Roman auch noch angeln durfte. Ein Mann-Über-Bord-Manöver wie aus dem Lehrbuch: „Hee, komm mal da raus, das ist doch viel zu kalt!“ In der Tat, die Wassertemperatur war noch der Jahreszeit entsprechend.

 

Nachdem den beiden Vordermännern die Kniekehlen glühten, vom Hängen – Wenden – Hängen, ging Roman zu Tonnenmanöver und anschließendem Spi-setzen über, was der erfahrenen Crew um Jan Kochen wenig Schwierigkeiten bereite, uns allerdings vor eine besondere Herausforderung stellte, da wir zum ersten Mal in dieser Konstellation auf dem Wasser waren.

 

Für alle diejenigen, die das Video von unserem ersten Spigang in Roermond nicht gesehen haben und hoffentlich auch nie sehen werden, sei gesagt, die Soling ist wirklich unsinkbar.

 

Zum ersten Mal kam unser geschätzter Bayer mit dem Aufzählen der Fehler nicht mehr hinterher und beschränkte sich darauf, dem Steuermann zuzurufen, der solle doch bitte in den Wind fahren - by the way... der Spi war schon unten - oder besser gesagt im Wasser.

 

Abends trafen wir uns alle bei Jan, um den Tag bei besagtem Video und ein paar Bierchen ausklingen zulassen. Hier wurde mit Roman die Taktik aus vorangegangen Regatten besprochen und analysiert.

 

Am Sonntag stand Matchrace auf dem Programm. Hier ging es darum, auf der Kreuz mit gezielten Wenden als Verfolger den Führenden aus dem Rhythmus zu bringen und ihn zu überholen. Roman gab von seinem Motorboot Ratschläge und analysierte gemeinsam mit der jeweiligen Crew auf dem Vorwindkurs Fehler und Schwächen. Am späten Nachmittag war ein intensives und lustiges Segelwochenende leider zu Ende, bei dem wir alle eine Menge gelernt haben.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Roman Koch dafür bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat, uns an seiner langjährigen Erfahrung teilhaben zu lassen. Ich kann jedem in unserer Klasse empfehlen, Roman auf ein Training anzusprechen. Für uns steht fest, dass wir im nächsten Frühjahr wieder ein Trainingswochenende in Roermond mit ihm veranstalten wollen. Es wäre wünschenswert, wenn sich auch andere Crews dazu bereit erklären daran teilzunehmen. Es ist nicht nur vom Segeln her ein Genuss, sondern auch die offene und herzliche Art und Weise mit Roman zusammenzuarbeiten macht mehr als Spaß.

 

Arnd Stoehr